Aktivcenter für Frauen

Aktivierung und berufliche Eingliederung - Aktivcenter nach §16 Abs. 1 SGB II i.V.m. §45 Abs. 1. Satz 1 Nr. 1 und 2 SGB III

 

„Aktivcenter für Frauen“ ist eine niederschwellige Qualifizierung nur für Frauen.
Durch intensive sozialpädagogische Begleitung unterstützt sie die Teilnehmerinnen
sich persönlich zu stabilisieren, zu entfalten und Erfahrungen in der Arbeit zu sammeln.
Die Frauen werden in ihren Alltagskompetenzen gefördert und lernen ihren Tagesablauf zu
strukturieren. Durch die aktive Erprobung fachpraktischer Gewerke werden sie an den
Beschäftigungsmarkt herangeführt.

 

Zielgruppe

Das Projekt richtet sich an erwerbsfähige Frauen über 25 Jahre, in
schwierigen Lebensumständen, mit physischen und/oder psychischen
Einschränkungen, die ALG II beziehen. Die wöchentliche Teilnahmezeit
beträgt in der Regel 30 Stunden, in begründeten Ausnahmefällen kann eine
geringere Stundenzahl durch die zuständige Fachberatung genehmigt
werden. Die Teilnahmedauer beträgt ein halbes Jahr, kann jedoch im
Einzelfall verlängert werden. Ein laufender Einstieg ist möglich

 

Inhalte der Maßnahme

  • Förderung von Schlüsselqualifikationen
  • Kennenlernen fachpraktischer Tätigkeiten
  • Vermittlung theoretischer Inhalte
  • Berufliche Orientierung
  • intensive sozialpädagogische Betreuung
  • lebenspraktische Qualifizierungsmodule
  • Bewerbungstraining
  • Sozialpädagogisch betreutes Betriebspraktikum möglich
  • Gewerke: Hauswirtschaft/ Kreativbereich (Nähwerkstatt)

 

Ziele der Maßnahme

Das Projekt „Aktivcenter für Frauen“ unterstützt die Teilnehmerinnen
darin, ihre Lebens- und Berufswegeplanung (neu) zu strukturieren
und zu stabilisieren. Durch intensive Aktivierung sollen sie an den
Ausbildungs- und Arbeitsmarkt herangeführt werden.
Sie lernen, ihre individuellen Kompetenzen zu entwickeln und neue
zu erwerben. Dies geschieht sowohl durch die Förderung von
Schlüsselqualifikationen, der Vermittlung theoretischer Inhalte als
auch durch das Erproben fachpraktischer Tätigkeiten in der Nähwerkstatt.
Die Aufnahme eines Beschäftigungsverhältnisses oder die Teilnahme
an einer weiterführenden Qualifizierung wird angestrebt.

 

Kostenübernahme

Fahrkosten des ÖPNV oder eine Wegstreckenentschädigung werden übernommen.

Kinderbetreuungskosten in Höhe von max. 130 Euro monatlich können beim Jobcenter EN beantragt werden.

 

Förderung

Das Projekt wird gefördert durch das Jobcenter EN.